Samstag, 5. März 2011

unzählige male, und einmal ganz genau

in einem wortrausch versinken. sich betrinken mit den silben einer geschichte. nicht meiner geschichte. gedankenlosigkeit. verwirrtheit und alles andere viel mehr. sonnenscheinküsse auf den fliesen meiner haut, auf den straßen meiner erbauten seele, die sich weigert diesen körper zu verlassen. vielleicht wenn er stirbt. ja. und es heilen sich wunden. narben bleiben für erinnerungen. was soll's. es soll. und es bleibt und es ist. wimpern fallen mir aus. haare werden grau. ich halte die zeit an einem faden fest. reißen will er nicht. reißen soll er nicht. und das geschriebene, wie ich es wohl später lesen werde. und welche stimme die meine sein wird. ob ich rauevolle klänge hinausspucke. sie flüstere. raucherstimmen.

der winter. die depression selbst. gutgesehene menschen. sich teilen in den schatten. sich teilen im nichts. mir egal, ob es euch gefällt. mir egal, ob es dir gefällt. ich bin kein stern mehr, der unzählige male scheinen kann, abend für abend. ich flimmer. ganz leicht. bis ich blinzelnd ausgehe. verpuffe in einem regen, aus vokalen und etwas heiserkeit in etwas lautem.

ich bin ein mensch. nicht für die ewigkeit gemacht

damit alles gleich und einmalig ist. und doppeltes gesagt wird. in den geschichten, unter betitelungen wie krieg, liebe, leiden, und völliger frieden. die sonne geht wieder auf, junger herr.

they call me murder.

erscheinst so undurchsichtig und willenlos. bist so weit entfernt und trotzdem auf deine eigene art und weise ganz nah. dir scheint es an mut zu fehlen.
aber ich weiß einfach, dass du es bist - vielleicht ist es in deinem kopf noch nicht bewusst, aber dein herz verzerrt sich. du bist es, du bist der mensch bei dem ich sage, "ich bin richtig".

Mittwoch, 23. Februar 2011

lass mich gehen. weg von dir

ich möchte mich zerreißen, in alle 4 himmelsrichtungen. und in den einzelnen spöttischen gedanken, die ich hege. ich will frei sein, in jeder hinsicht frei sein. die luft durch mich ziehen lassen und nicht fühlen, wie kalt der staub der vergangenen tage auf mir ruht und mir sorgenfalten in die haut gräbt. nach schätzen wird gesucht auf meiner haut. in den markierten poesie-streifen, die geschrieben wurden, von jungen spinnern und spindeln. die welt lebt wieder, ermüdet von allem, von uns. doch sie lebt. tapfer. tag ein. tag aus. wie das licht seine farbe wechselt, unter den vielen fahnen unserer gemütszustände, die immer wechsel-dich-mein spielen.


vielleicht bin ich ein wenig dunkel. schwarz.

Sonntag, 20. Februar 2011

gedankenwirrwarr.


 

Freitagabend. wir sitzen auf dem kalten boden. lauschen der atemberaubenden stimme von johnny cash. offenbaren uns durch das schweigen unsere tiefsten gedanken und gefühle. wir kennen uns. wir lieben uns. wir schweigen uns an. plötzlich bricht ihre ruhige stimme das schweigen. sieht mich an, mit einem blick, der mein herz auf der stelle in stücke reißen könnte. öffnet ihren mund und fängt an zu reden. ununterbrochen. lässt mich nichts argumentieren. 
"weißt du, manchmal ist es, als würdest du einfach aufdrehen, wenn es dir schlecht geht, nur damit wir dich nicht sehen. und ich stelle mir jedesmal vor, wie du nachhause kommst und in tränen ausbrichst, weil niemand dieses schauspiel ewig durchhalten kann."
ich schweige, weil ich sonst weinen müsste. halte ihre hand. sie nimmt mich in den arm.
"wir sind da, weißt du? immer." 

Mittwoch, 16. Februar 2011

stimmlose minuten im kindergarten.

"mein rechter, rechter platz ist frei. ich wünsche mir.." ich kam ins stocken, begleitet vom gelächter der anderen kinder und begann erneut: "ich wünsche mir.. ich wünsche mir.." was wünschte ich mir gleich nochmal? und der raum füllte sich mit unerträglicher stille. sämtliche blicke, drängend und fragend auf mir liegend, fühlten sich an wie tonnen voll blei auf meiner haut. ich sank tiefer in meinen stuhl, in der hoffnung sie würden mich jetzt einfach von einem moment auf den anderen übersehen, einfach in ruhe lassen, auf meine antwort verzichten und einen anderen belästigen. mit gesenktem kopf, eingeschüchtertem gesichtsausdruck und einem hauch von langsam aufkeimendem zorn, weil ich nichts zu sagen wusste, spielte ich schon mit dem gedanken einfach demonstrativ aufzustehen und durch die eine hellblaue tür zu flüchten, die sich für mich gerade wie eine pforte des himmels und der erlösung präsentierte. mit engels'melodien im hintergrund und einem warmen hellen licht. immer noch nichts. meine kleinen füße baumelten nervös in der luft und langsam kitzelten die schweigeminuten meinerseits, an den gemütern der kinder & sie fingen an miteinander zu flüstern.  "die ist ja doof". ein räuspern der kindergärtnerin raunte mir in das ohr: "wen wünscht du dir denn jetzt, kleine?". 


Jetzt weiß ich, wen ich mir wünsche.

daily song: Boston.

liest du meine gedanken? liest du sie genau?
ich weiß es nicht. vielleicht ja, vielleicht nein. 
doch solltest du das hier lesen, kannst du dich angesprochen fühlen.
mein geliebter freund. mein seelenverwandter.
fühl dich herzlich umarmt.

Sonntag, 13. Februar 2011

kussabschied ohne tränenlebwohl.

meine tiefsten, verdichtesten wünsche aus dem brustkorb graben. rippen zur seite schieben, sie nicht brechen. eingesetzte worte über die wolken hängen. als schmuck für das auge und verständnis für jedermann, in einer sprache der hände sage ich so manches, was nur du verstehst. zeigefinger auf deine lippen gelegt. leise sollst du sein, nicht mehr weinen, nur weil ich gegangen bin.
das telefon hüllt sich in schweigen. den flur entlang weilt die stille und kerbt sich in die wände. bleibt wohl für immer da, denn du wirst dich nie mehr melden. schon bei dem letzten kuss, wusste ich.. nein. hörte ich es schon in mir.. "das ist das letzte mal".  gedanken bauen eine welt auf, die nur dir gehört.




"man sieht sich immer zwei mal im leben."
also keine sorge, meine freundin.
leichtes liebeskummergeflüster, denke ich.
ich habe den schmerz im regen gerochen.
in deinem lächeln tränen gesehen,
ich puste sie weg.




Samstag, 12. Februar 2011

kinder rebellieren auch!

Rebellieren, gegen alles und jeden. gegen wind und wetter und dem sturm, der in meinen fingerspitzen tobt. gesammelte gedanken. wortfetzen und neu gebildete schaben an den wänden meines kopfes. ich lasse sie nicht heraus, weil ich mich fürchte. weil. weil. weil. und irgendwann, werde ich schreien. 
und die welt wird zittern. nicht vor angst. nein. nicht so, so möchte ich das nicht..

 

 ich will, dasss er mich einfach so sieht.
mich unter einer masse von menschen streichelt.
nicht mein gesicht, nicht meine haut.
nicht mit seinen händen oder seinem körper.


nur mit den augen der gedanken.
mein ganzes soll er sehen.
 & ich werde es merken.
ganz bestimmt
.