Montag, 6. Juni 2011

von trockenen lippen und sehnsucht

dass sehnsucht nochmal so weh tun könnte, das war mir nie klar. ich war so gefangen von der vergangenheit, habe nie zeit für die zukunft gehabt und jetzt steht sie vor meiner tür und ich verspüre sehnsucht und schmerz wegen einer sache, die so weit entfernt scheint, dass es so unglaublich verschwommen ist, vor meinen augen. selbst das gefühl der trockenen lippen tröstet mich diesmal nicht, dabei tut es das ja immer. vielleicht ist es auch das zeichen für einen kleinen neuen anfang. eine kleine trennlinie zwischen hier und da.

Sonntag, 5. Juni 2011

heute schon blut geleckt?


und dann ist es immer so als wäre man gefangen, gefangen in dieser ewigen trance. die einen niemals weiter bringt. festgehalten und nie wieder los gelassen. irgendwann freundet man sich damit an und alles erscheint normal und irgendwann wachst du hoffentlich aus diesem verdammten traum auf und kannst nur hoffen, dass es nie wieder passiert. aber es wird natürlich wieder passieren und dann kannst du nur wegrennen. wegrennen oder dich selbst zerstören. um neu zu wachsen, muss man kaputt sein. einfache logik.

Freitag, 25. März 2011

summer snow.

komm schon, zeig mir dein herz. wie es blutet und lebt. sag mir wieso wir hier sind, ohne uns nah zu sein. als hätten wir ihn nie geteilt, diesen ort. beweis mir, wie stark du ohne mich bist und dass du alles wahr gemacht hast, was ohne mich so viel besser funktionieren würde. ich bin fast ein bisschen stolz auf dich, als du mir sagst - du könntest wieder leben, fühlst dich stark und neugeboren, dein herz wäre so klar wie noch nie. der neue mensch in deinem leben ist wohl der richtige, du denkst, es ist ein mensch für ein ganzes leben. du kennst ja meine antwort auf die sätze, in denen du das wort "ewig" benutzt. ich will dir keine hoffnungen klauen und sehe dich nur an. du fragst nach dieser stille, ob mir die worte verloren gegangen sind. ein monotones "nein", meine antwort. ich kann nur fragen, ob dir dein herz verloren gegangen ist.. diesmal sind dir die worte verloren gegangen.

  

Sonntag, 20. März 2011

auf der decke, unter wolken

und ich stelle mir Fragen, auf dessen Antwort ich doch so gerne verzichten würde. und tauche mit geschlossenen augen in die weißen wolken, um einfach zu vergessen. nicht mehr zu denken. nicht mehr die stimme in meinem kopf zu hören die mir sagt, was ich tun und lassen sollte.
oder bin ich einfach nur wütend? auf mich selber? auf andere? auf alles? 
ich bin auch nur ein mensch mit fehlern. für mich selbst, unzählige male perfekt.


candyjones:

(by Natasha Kunesch)

Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.

Montag, 14. März 2011

hoffen und glauben. lieben und leben

Happy Birthday to me!
ich persönlich hoffe auf eine bessere, unbeschwerte zeit und darauf, das glück im leben und im lieben zu finden.  die gedanken in momenten wie diesen fallen lassen, um sie dann wieder aufzufangen und sie in meine eigene kleine schmuckkiste zu sperren.  ungestört in meiner traumwelt hausen und lachen, lachen soviel man möchte, ohne jegliche grenzen. weinen. gefühle zeigen und sich dabei nicht schämen, ja, sogar fast vor stolz auf sein eigenes dasein zu platzen, selbst wenn man in diesem moment der traurigste und einsamste mensch des gesamten universums ist.
dass all diese wünsche in erfüllung gehen und ich glücklich und mit der gewissheit gelebt zu haben, eines tages,  alt & grau, sterbe. genau das wünsch ich mir für die zukunft und auf meinem weiteren lebensweg.
alles gute zum geburtstag, diana.

Donnerstag, 10. März 2011

teile dein herz.

du drehst dich um dich selber und beschwerst dich über dein nicht vorhandenes voran kommen. aber wie willst du schon weiter kommen ohne eine hand an der du dich halten kannst? nur die wenigsten sind stark genug um ein kleines stück allein weiter zu kommen. sind wir doch ehrlich, du bist keiner von diesen menschen.
wir beide gehören nicht in diese welt.. wir gehören nicht an unterschiedliche orte. wenn wir es genau nehmen, sollten wir uns ein herz teilen. wir sollten die augenblicke verzaubern und uns vom wind in die schönsten welten tragen lassen. bedauerlich, dass wir gerade diesen zwischenstop hier machen und dabei entfernen wir uns so sehr. diese welt lässt deinen atem stocken und zieht dich in ihren bann. sie öffnet dir neue türen und baut eine mauer zwischen uns. ich sehe dich, verschwommen, aber ich halte daran fest, dass wir uns wieder treffen.
wahrscheinlich nicht in dieser welt, aber wir treffen uns in dieser welt, wo wir uns ein herz teilen können.